Features

Technologie des MWS Systems, v3.0 mit Ballverfolgung für Analysen. Spiel, Training und Gambling, remote und lokal. Liveliste, Cloud und Sharing.

Kategorie: System

Was kannst du mit dem MWS System machen? Wie funktioniert es? Konkrete Anwendungen und die Technik dahinter.

Interaktion: Spiel, Training, Gambling und Challenge | Liveliste: Ad hoc international spielen | Livestreaming: Echtzeit-Übertragung im Internet | Ballverfolgung: Spielzuganalysen mit Lauflinien der Bälle | Individualisierung: Archiv, Verzeichnisse und Sharing | Bibliothek: Literatur und Trainingsprogramme on demand | An­wen­dungs­be­reiche: Remote und lokal, gemeinsam und allein | Technologie: Hardware, Software und Cloud

Mit dem MWS System kannst du mit anderen Spielern, die sich irgendwo auf der Welt an einer anderen MWS Location befinden, Billard über das Internet von Tisch zu Tisch spielen. Echte Gegner, echte Tische, echte Bälle und echte Queues - in einer semivirtuellen und multimedialen Umgebung mit Livestream und Livekommunikation.

Einblicke mit Frederic Caudron in Fernpartie und Ferntraining

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Die aktuelle Systemgeneration v3.0 markiert mit der Ballverfolgung einen Meilenstein in der technischen Entwicklung von MWS. Version 3.0 ist kein Upgrade, sondern ein Quantensprung in die Zukunft. Profitiere von der technologischen Zukunft schon heute.

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Interaktion: Spiel, Training, Gambling und Challenge

Mit dem MWS System können Benutzer remote und lokal miteinander spielen und trainieren und hierfür aus verschiedenen Spielmodi wählen. Den Benutzern stehen die Modi Carambol, Cinque Birilli, Gambling, Challenge und Training zur Verfügung, die sich in ihren Verwendungszwecken unterscheiden:

  • Carambol: Standard-Spielmodus für Dreiband und klassische Disziplinen mit einem universalen Scoreboard für Satzsysteme und Langdistanzen.
  • Cinque Birilli: Wie der Spielmodus Carambol, aber mit einem speziellen Scoreboard für die Disziplin Fünfkegel.
  • Gambling: Wie der Spielmodus Carambol, aber zusätzlich wird ein für beide Spieler gleich hoher Spieleinsatz festgelegt, um den gespielt wird. Zu Matchbeginn wird der Spieleinsatz auf den MWS Benutzerkonten beider Spieler abgebucht. Der Sieger des Matches bekommt die Spieleinsätze beider Spieler abzgl. eines geringen Administrationsbetrages aufgebucht. Dieser Modus ist nur remote verfügbar, für ein gültiges Spielergebnis muss es einen Sieger und einen Verlierer geben (ein Remis ist nicht möglich), und beide Spieler benötigen ein gedecktes Konto.
  • Challenge: Dieser Spielmodus ist insbesondere für Dreiband konzipiert. Per Zufallsgenerator werden vom System verschiedene Startpositionen erstellt, die von beiden Spielern gelöst werden müssen. Wer den Punkt macht, darf seine Serie zu Ende spielen und erhält für jeden erzielten Punkt wie gewohnt 1 Punkt am Scoreboard. Beide Spieler bekommen in derselben Aufnahme immer die idente Startposition, wobei die Spielerreihenfolge nach 10 Aufnahmen wechselt, sodass für die nächsten 10 Aufnahmen der zweite Spieler als erster an die Reihe kommt. Nach 20 Aufnahmen endet die Partie. Die Lösungswahl ist den Spielern frei überlassen, Lösungswege sind keine vorgegeben.
  • Training: Im Trainingsmodus können sämtliche Positionen aufgerufen und trainiert werden, die in der MWS Cloud gespeichert sind. Zur Verfügung stehen das private Spiel- und Trainingsarchiv, die private Verzeichnisstruktur, die öffentliche Bibliothek mit Fachliteratur und Trainingsprogrammen, sowie Freigaben anderer Benutzer. Ebenso können im Trainingsmodus neue Positionen erstellt und gespeichert werden.

In allen Modi werden die Positionen und Laufwege der Bälle automatisch im privaten Spiel- bzw. Trainingsarchiv gespeichert, um eine Partie später genau analysieren oder ein Training wiederholen zu können. Bereits während der Partie oder des Trainings können einzelne Positionen im Verlauf markiert werden, um sie später leichter wiederzufinden. Bei Bedarf können Spiele und Trainings unterbrochen werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Navigationspfad am Terminal, um eine Fernpartie oder ein Ferntraining zu starten: In der Liveliste (rechts in der Kopfzeile) einen Spieler auswählen / Einladung versenden / Spielmodus wählen / Starten.

Navigationspfad am Terminal, um eine lokale Partie oder ein lokales Training zu starten: Neue lokale Partie / Spieler eingeben / Spielmodus wählen / Starten.

Einblicke mit Andreas Efler in Trainingsanwendungen remote und lokal

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Liveliste: Ad hoc international spielen

Wenn du vor Ort an einem System bist und einen Remote-Spielpartner suchst, um sofort eine Partie zu spielen, dann ist unsere Liveliste am Terminal des Systems (rechts in der Kopfzeile) das passende Feature für dich. In der Liveliste siehst du immer, welche Spieler an anderen Locations gerade online sind und gleichfalls Spielpartner suchen, um gemeinsam zu spielen.

Alles, was du tun musst, um ad hoc eine Fernpartie zu starten: Einen Benutzer in der Liveliste auswählen und ihm eine Einladung zusenden ... und los geht's!

Wenn du innerhalb der MWS Community in die Runde fragen möchtest, wer beispielsweise heute Abend Lust auf eine Partie hat, dann ist unser Messenger das passende Tool für dich. In unserem Messenger sind MWS Benutzer zu einer Gruppe organisiert, um miteinander zu kommunizieren und Spieltermine zu vereinbaren. Unseren Messenger kannst du auf Endgeräten mit Internetverbindung nutzen (Handy, Laptop ...), du musst dich nicht an einem System befinden.


Livestreaming: Echtzeit-Übertragung im Internet

Ab Version 3.59 des MWS Systems ist das öffentliche Streamen von Matches und Trainings in allen Spielmodi verfügbar, wobei die Zustimmung beider Spieler (beider MWS Benutzer, die am MWS System angemeldet und in einem der Spielmodi miteinander verbunden sind) für das öffentliche Streamen erforderlich ist und vor Spielbeginn in der Spielkonfiguration abgegeben werden kann. Die MWS Livestreams werden auf der MWS Website zur Verfügung gestellt. Die Streams laufen plattformunabhängig in allen gängigen Browsern und können auf Smartphones, Tablets, Desktop-PCs und Smart-TVs aufgerufen werden.


Ballverfolgung: Spielzuganalysen mit Lauflinien der Bälle

MWS Systeme der aktuellen Generation v3.0 sind mit Ballverfolgung ausgestattet, nehmen die Pfadlinien der Bälle auf und ermöglichen dadurch präzise Analysen einzelner Spielzüge und ganzer Matches. Die Lage der Bälle ist für jeden Zeitpunkt eines Stoßes exakt nachvollziehbar, sodass beispielsweise auch die für eine Tuschvermeidung entscheidenden Ballpassagen detailliert analysiert werden können. Die Ballverfolgung beherrscht zudem die Analyse von Kurvenlinien und Ballgeschwindigkeiten.

Bildlich vorstellbar ist die Ballverfolgung als GPS-Tracking der Bälle, das die Lage-Koordinaten der Bälle für einen jeden Zeitpunkt aufzeichnet, analysiert und für weiterführende Anwendungen bereitstellt.

Bei Partien mit Autoscoring werden die Positionen automatisch mit der Ballverfolgung aufgezeichnet und gespeichert.

Navigationspfad am Terminal, um eine Position manuell mit der Ballverfolgung aufzuzeichnen: Position öffnen (gespeicherte Position aufrufen oder neues Foto machen) / Shift-Taste (Fernbedienung) oder Pfadanalyse starten (Terminal).

Einblicke mit Andreas Efler in Ballverfolgung und Spielzuganalyse

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Individualisierung: Archiv, Verzeichnisse und Sharing

Neben der Autospeicherung von allen Positionen der eigenen Spiele und Trainings in das eigene Privatarchiv stellt das MWS System eine Reihe weiterer Features zur Verfügung, um Inhalte zu individualisieren und den eigenen Interessen gemäß anzupassen. Das Privatverzeichnis ist der Speicherort für einzelne Positionen, die manuell abgespeichert werden. Es kann nach Belieben in Unterverzeichnisse gegliedert werden, um eigene Trainingsprogramme und dergleichen zu erstellen. Die Funktionalität der Privatverzeichnisse ist vergleichbar mit der Ordner- und Inhaltsverwaltung auf bekannten Computer-Betriebssystemen. Standardmäßig sind die privaten Inhalte nur für den Inhaber zugänglich und vor dem Zugriff durch andere Benutzer geschützt.

Mit der Sharing-Funktion können Benutzer ihre Privatinhalte öffentlich freigeben, sodass auch andere Benutzer auf diese Inhalte zugreifen können, um beispielsweise gemeinsam über eine schwierige Position zu diskutieren, oder um eine Partie von einem Trainer analysieren zu lassen. Die Entscheidung über die Freigabe / die Rücknahme der Freigabe einzelner Stöße oder ganzer Matches liegt beim Inhaber.

MWS Benutzer können über die Sharing-Funktion viele Weltklassepartien von Superstars, die mit der MWS Technologie aufgezeichnet worden sind, aufrufen und diese Partien nachspielen.

Navigationspfad am Terminal, um das Privatarchiv aufzurufen: Partiearchiv.

Navigationspfad am Terminal, um das Privatverzeichnis aufzurufen bzw. zu editieren: Referenzstellungen / Meine Referenzstellungen bzw. Referenzstellungen / Meine Referenzstellungen / Referenzstellungen editieren.

Navigationspfad am Terminal, um eigene Inhalte für andere Benutzer freizugeben: Partiearchiv / gewünschten Inhalt auswählen / Freigabe umschalten bzw. Referenzstellungen / Meine Referenzstellungen / gewünschten Inhalt auswählen / Freigabe umschalten.

Navigationspfad am Terminal, um auf geteilte Inhalte anderer Benutzer zuzugreifen: Partiearchiv / Freigabe hinzufügen bzw. Referenzstellungen / Freigabe hinzufügen.


Bibliothek: Literatur und Trainingsprogramme on demand

MWS Benutzer können jederzeit mit Positionen aus der internationalen Fachliteratur trainieren, die mit der MWS Technologie aufgezeichnet worden sind. Koordinaten und Pfadlinien der Positionen sind am MWS System in der öffentlichen Datenbank verfügbar. Die MWS Bibliothek umfasst mehrere, systematisch aufgebaute Lehrbücher und Trainingsprogramme von MWS Trainer Andreas Efler.

Navigationspfad am Terminal, um Literatur und Trainingsprogramme aufzurufen: Referenzstellungen / MYWEBSPORT / Literatur.


An­wen­dungs­be­reiche: Remote und lokal, gemeinsam und allein

Die meisten Features des MWS Systems sind remote (über die Ferne) und lokal (am selben Tisch) nutzbar sowie für eine gemeinsame Nutzung mehrerer Spieler und eine alleinige Nutzung eines Spielers geeignet. Beispielsweise können zwei Spieler über die Ferne eine Partie miteinander spielen, aber es kann auch ein Spieler allein eine Partie lokal mit sich selbst spielen, um sie später zu analysieren.

Ausgenommen von dieser Flexibilität ist der Spielmodus Gambling, der nur remote verfügbar ist.


Technologie: Hardware, Software und Cloud

Das MWS Computersystem, bestehend aus Hardwarekomponenten und Software für den Betrieb, wird lokal an einem Billardtisch installiert und vernetzt sich über das Internet mit den MWS Servern und anderen MWS Locations. Die MWS Systeme greifen in der MWS Cloud auf die Anwendungssoftware und den Datenspeicher zu. Das heißt, dass beispielsweise Partiedaten nicht an einer bestimmten Location gespeichert werden und nur dort verfügbar sind, sondern dass diese Daten an allen MWS Systemen weltweit verfügbar sind, weil die Daten und Programme von den MWS Servern ausgeliefert werden. Anwendungen und Inhalte sind somit stets an allen Locations aktuell, vollständig und konsistent.

Die Erfassung der Ballpositionen am Tisch erfolgt mit einer hochauflösenden Systemkamera, die auch die Lauflinien der Bälle mit 50 Bildern pro Sekunde verfolgt. Aus diesen Daten errechnet der Systemcomputer die exakten Koordinaten und Pfadlinien, die anschließend in Echtzeit über das Internet an die Remote-Location übermittelt werden. Dort werden die Ballkoordinaten mit einem Laser-Fadenkreuz auf den Tisch projiziert und die Bälle werden manuell auf diese Markierungen aufgesetzt. Auf diese Weise können die Ballpositionen an Remote-Locations ident aufgebaut werden. Ein und dasselbe Match wird somit an zwei voneinander entfernten Tischen gespielt. Die Spieler sind über eine audiovisuelle Konferenzschaltung miteinander verbunden, sehen über den Livestream am Flatscreen ihren Gegner spielen und können über das Headset miteinander kommunizieren.

Die System-Hardware umfasst einen Terminal (*) mit Touchscreen für die Funktionssteuerung des Systems, eine Kamerabox (**) mit Kamera- und Lasertechnik für das Aufzeichnen der Ballpfadlinien und Anzeigen der Ballpositionen, eine Fernbedienung für die Steuerung des Systems und das Aufsetzen der Bälle, sowie Webcam (*), Flatscreen (*) und Headset für die multimediale Konferenzschaltung und Kommunikation zweier Remote-Locations.

(*) Installation an einer Wand neben dem Billardtisch | (**) Installation an der Decke über dem Billardtisch

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